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Asiatische Großmaulwelse sind aquaristisch schon nicht sehr weit verbreitet. Noch weniger verbreitet ist wohl, dass die Typusart Chaca chaca nicht monotypisch ist, sondern eine von drei Arten in der Familie Chacidae ist. Nebst C. chaca kommt Chaca bankanensis noch am häufigsten in den Handel. Hinsichtlich der Haltungsbedingungen gibt es keine Unterschiede bei beiden Arten. Es sind sehr träge Fische, bei denen der Platz nur eine untergeordnete Rolle spielt.
Unterscheiden lassen sich C. bankanensis u.a. durch ihre eher rostbraune Färbung im Gegensatz zur helleren, beigefarbenen Körpergrundfarbe von C. chaca.
Die Fische können in Stressituationen quarkende Geräusche von sich geben.
| Wissenschaftl. Bezeichnung | Chaca bankanensis
Bleeker, 1852 | Wasserregion | |
| Synonyme | Keine | Ernährung | Meist nur an lebende Fische gewöhnt, Gewöhnung an Frostfutter schwierig |
| Deutsche Bezeichnung | Borneo Großmaulwels | Geschlechtsunterschiede | Unbekannt |
| Englischer Name | Angler Catfish | Zucht | Unbekannt |
| Fundort | Südostasien; Malaysia, Indonesien & Borneo | Temperatur | 24 - 28°C |
| Schutzstatus | Nicht geschützt | Wasseransprüche | Keine besonderen, Vorsicht: Häufiger Wasserwechsel notwendig - Tiere säuern das Wasser an! |
| Größe | ~ 20cm | Schwierigkeitsgrad | |
| Beckengröße |
| Preisklasse | |
Haltungsbedingungen
Am besten eignen sich Artenbecken, die sehr klein sein können, da die Tiere meist regungslos im Sand vergraben liegen. Ein Sandboden ist somit gleich ein sehr wichtiger Aspekt für eine Haltung der Tiere, da sie sich nur darin richtig eingraben können. Die Sandschicht sollte ruhig 5cm und mehr betragen. Die Beckeneinrichtung ist ansonsten relativ nebensächlich.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass die Tiere bzw ihr Kot das Becken ansäuert, also den PH Wert sinken lässt. Ein regelmäßiger Wasserwechsel und eine Kontrolle der Wasserparameter ist daher besonders sinnvoll.
Die Tiere sind sehr schwer an Totnahrung bzw Frostfutter zu gewöhnen. Man sollte sich daher erst einmal auf Lebendfütterung einstellen, die recht kostenintensiv werden kann, da die Tiere sehr große Fresser sind.
Sozialverhalten / Vergesellschaftung
Mit allem, was nicht zu verfressen ist und dem Chaca das Futter streitig macht und vor allem groß genug ist. Beifische sollten mind. 2/3 der Länge des Chacas entsprechend und nicht zu aalförmig sein. Aufgrund der Wasseransäuerung eignen sich sicherlich weichwasserliebende Fische.
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