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CHACA! Sie haben es geschafft und sind auf dieser Seite gelandet. Chaca verspricht Action... doch die Fische der Gattung Chaca bieten höchstens Spannung. Es handelt sich um äußerst typvolle Lauerräuber, die den ganzen Tag fast nichts anderes zu tun haben, als den Kopf in den Sand zu stecken. Aber trotz seiner etwas lethargisch anmutenden Lebensweise ist Chaca chaca ein äußerst interessanter Wels, eben wegen seiner besonderen Lebensweise.
Zwar wartet er lieber, bis sein Futter zu ihm kommt, als es aktiv zu verfolgen, doch gerade das macht den Reiz dieses Räubers aus. Eine Fütterung mit Lebendfutter bzw lebenden Fischen sollte für den Anfang eingeplant werden, da ist nicht einfach ist die Tiere an Totnahrung zu gewöhnen.
Chaca verspricht aber noch ein paar Features: Er quakt in Gefahrensituationen und säuert Ihnen ihr Aquarienwasser fischgerecht (wenn sie denn Weichwasserfische zu Hause pflegen) an. Und das ist kein Witz - Die Tiere sind in der Lage Geräusche von sich zu geben, vor allem wenn sie unter Stress stehen, z.B. beim Entnehmen aus einem Aquarium.
Noch dazu kommt ihre einzigartige "Fähigkeit" den PH Wert des Wasser durch ihre Ausscheidungen zu senken. Das kann den Tieren in zu kleinen Behältnissen natürlich selbst zum Verhängnis werden, weshalb ein sehr regelmäßiger Teilwasserwechsel oberstes Gebot darstellt.
Alles in allem doch ein ziemlich spektakulärer Fisch, oder habe ich zu viel versprochen? Wer das ganze eine Nummer größer haben möchte, kann zum ca. 75cm groß werdenden südamerikanischen Großmaulwels greifen, Lophiosilurus alexandri. Der frisst dann richtig große Fische, säuert aber nicht das Wasser an und übt in Stresssituationen auch nicht für seinen Muscialauftritt...
| Wissenschaftl. Bezeichnung | Chaca chaca
(Hamilton, 1822) | Wasserregion | |
| Synonyme | Chaca buchanani, C. lophioides, Platystacus chaca | Ernährung | Meist nur an lebende Fische gewöhnt, Gewöhnung an Frostfutter schwierig |
| Deutsche Bezeichnung | Asiatischer Großmaulwels | Geschlechtsunterschiede | Unbekannt |
| Englischer Name | Squarehead catfish | Zucht | Unbekannt |
| Fundort | Südostasien; Indien, Bangladesch, Nepal, Malaysia & Indonesien | Temperatur | 22 - 25°C |
| Schutzstatus | Nicht geschützt | Wasseransprüche | Keine besonderen, Vorsicht: Häufiger Wasserwechsel notwendig - Tiere säuern das Wasser an! |
| Größe | ~ 20cm | Schwierigkeitsgrad | |
| Beckengröße |
| Preisklasse | |
Haltungsbedingungen
Am besten eignen sich Artenbecken, die sehr klein sein können, da die Tiere meist regungslos im Sand vergraben liegen. Ein Sandboden ist somit gleich ein sehr wichtiger Aspekt für eine Haltung der Tiere, da sie sich nur darin richtig eingraben können. Die Sandschicht sollte ruhig 5cm und mehr betragen. Die Beckeneinrichtung ist ansonsten relativ nebensächlich.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass die Tiere bzw ihr Kot das Becken ansäuert, also den PH Wert sinken lässt. Ein regelmäßiger Wasserwechsel und eine Kontrolle der Wasserparameter ist daher besonders sinnvoll.
Die Tiere sind schwer an Totnahrung bzw Frostfutter zu gewöhnen. Man sollte sich daher erst einmal auf Lebendfütterung einstellen, die recht kostenintensiv werden kann, da die Tiere sehr große Fresser sind.
Sozialverhalten / Vergesellschaftung
Mit allem, was nicht zu verfressen ist und dem Chaca das Futter streitig macht und vor allem groß genug ist. Beifische sollten mind. 2/3 der Länge des Chacas entsprechend und nicht zu aalförmig sein. Aufgrund der Wasseransäuerung eignen sich sicherlich weichwasserliebende Fische.
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