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Neben Hydrocynus brevis ist H. forskahlii die vermutlich kleinste Art der Gattung.
Die Bestimmung der Art ist jedoch weitaus einfacher, als bei den anderen Arten. Einzig eine Verwechslungsgefahr mit H. brevis ist gegeben, da beide Arten einen sehr schlanken Körperbau aufweisen. Im Vergleich zu H. brevis besitzt H. forskahlii jedoch vermutlich ein etwas weniger ausgeprägtes Gebiss. Das für brevis typische, recht tief eingeschnittene, unterständige Maul fehlt ebenso gänzlich. Ebenfalls weist H. forskahlii' als vielleicht einziger Hydrocynus eine gelbliche Rücken- und Schwanzbeflossung auf.
| Wissenschaftl. Bezeichnung | Hydrocynus forskahlii
Cuvier, 1819 | Wasserregion | |
| Synonyme | Keine | Ernährung | Frisst nur sehr zögerlich tote Nahrung, wie Stinte oder Shrimps. Dazu das Frostfutter in starke Strömung werfen, da die Tiere nur auf Bewegung reagieren. Genug Lebendfische bereithalten! Umgewöhnung kann Wochen bis Monate dauern und erfordert recht viel Arbeit. |
| Deutsche Bezeichnung | Schlanker Tigersalmler, Wasserhund | Geschlechtsunterschiede | Nicht bekannt |
| Englischer Name | Slender African Tigerfish | Zucht | Bisher nicht gelungen |
| Fundort | West- und Zentralafrika; Senegal, Niger, Volta... | Temperatur | 24 - 28°C |
| Schutzstatus | Nicht geschützt | Wasseransprüche | Keine besonderen Wasseransprüche. Genügend Sauerstoff, Strömung und nitratarmes Wasser bevorzugt. |
| Größe | ca. 80cm | Schwierigkeitsgrad | |
| Beckengröße | So viel Platz, wie möglich bieten, die Tiere sind schreckhaft und schwimmen sehr viel | Preisklasse | Hoch recht selten im Handel, daher ist die Einordnung nicht leicht |
Haltungsbedingungen
Möglichst großes Becken mit viel Schwimmraum und einigen Rückzugsmöglichkeiten in Form von Wurzeln oder Pflanzendickichten.
Eine stabile Abdeckung sollte ebenfalls vorhanden sein, auch wenn die Tiere äußerst selten springen.
Sozialverhalten / Vergesellschaftung
Es gibt keine spezifischen Beobachtungen zu H. forskahlii.
Es wird von einem Hydrocynus typischen Verhalten ausgegangen; Werden die Tiere von klein auf vergesellschaftet, gibt es keinerlei Probleme mit Beifischen ab einer bestimmten Größe. Untereinander sind sie wie alle anderen Hydrocynus auch, recht unverträglich. Es empfiehlt sich die Haltung eines Einzeltieres oder einer großen Gruppe bis hin zu einem Schwarm. Später hinzugesetzte Individuen werden stets attackiert und sterben durch die heftigen Verletzungen (aufgrund des starken Gebiss der Tiere) meist. Eine nachträgliche Vergesellschaftung mit weiteren Hydrocynus ist nur in einer für alle Tiere neuen Umgebung (Umstrukturierung oder neues Becken), keinem Größenunterschied und genügend Rückzugsmöglichkeiten möglich.
Vorsicht beim Hantieren im Becken mit größeren Exemplaren! Die Tiere beißen extrem schnell zu, Futterpinzette o.ä. ist dann Pflicht!
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