Mastacembelus erythrotaenia

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Feuerstachelaale sind "klassische" Großfische für kompakte Aquarien. Aufgrund ihrer unkomplizierten Haltung und der ansprechenden Färbung (die manchmal auch im Alter erhalten bleibt), sind die Tiere sehr beliebt.

Strittig ist nur die Endgröße, aber mit 80cm Länge kann mindestens ausgegangen werden...


Leuchtende Farben...
und adultes Tier!
Guck, Guck!
Wissenschaftl. Bezeichnung Mastacembelus erythrotaenia

Bleeker, 1850

Wasserregion Unten.png

Unten

Synonyme Mastacembelus eatenatus, M. argus Ernährung Omnivor.png Omnivor , Sonstige Fresstechnik

Frisst außer pflanzliche Nahrung sehr viel, Shrimps, Mückenlarven, ganz selten Filet. Oft fressen die Tiere nur rote Mückenlarven. Sollte dem der Fall sein, kann man versuchen 2-4 Wochen das Füttern einzustellen und es danach mit Shrimps o.ä. versuchen, bei entsprechender Größe!

Deutsche Bezeichnung Feuerstachelaal Geschlechtsunterschiede Keine Geschlechtsunterschiede bekannt.
Englischer Name Fireeel Zucht Die Tiere werden nachgezüchtet.
Fundort Südostasien; Thailand,... Temperatur 25 - 29°C
Schutzstatus Nicht geschützt Wasseransprüche Die Tiere sind wärmeliebend und mögen keine kalten Wasserwechsel. Ansonsten spielen die Wasserwerte eine untergeordnete Rolle. Brackwasser ist nicht erforderlich.
Größe evtl. bis 100cm Schwierigkeitsgrad Leicht.png

Leicht

Beckengröße Klein.png

Klein

Preisklasse Gering.png

Gering

Haltungsbedingungen

Feuerstachelaale versuchen zwar meist nur in Stresssituationen aus einem Becken auszubrechen, sind dennoch extreme Ausbruchsspezialisten! Eine sehr gut abgedichtete Abdeckung sollte daher Pflicht sein. Eine entsprechend große Höhle ist sehr wichtig, da M. erythrotaenia sich die meiste Zeit des Tages darin aufhält. Sowieso sind Rückzugsmöglichkeiten für die Art unverzichtbar.

Oft bekommen die Tiere einen "weißen Ausschlag", der sich oft über Monate hinwegzieht und immer wieder auftritt. Die Ursache hierfür ist unklar, könnte jedoch evtl. an mangelnder Wasserhygiene liegen. Die Krankheit ist jedoch scheinbar noch unbekannt und für andere Fische nicht ansteckend, führt jedoch häufig nach einiger Zeit zum Tod der Tiere. Die toten Exemplare weisen eine außergewöhnliche Körperspannung auf und verlieren meist kurz vorher bzw bereits einige Tage vor dem Ableben große Teile ihrer obersten Hautschicht. Das ist nicht nur recht unappetitlich, sondern vermutlich auch mit Schmerzen für die Tiere verbunden, weshalb Tiere mit deutlichem Verlust ihrer Schleimhäute am besten erlöst werden sollten.


Sozialverhalten / Vergesellschaftung

Untereinander sind M. erythrotaenia sehr sozial und können in Gruppen gepflegt werden.

Gegenüber anderen Fischen sind Feuerstachelaale zumeist sehr friedlich, jagen jedoch selten Tiere ähnlicher Körperform, wenngleich sie ihnen nicht anhaben können.


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