Aus RaubfischWiki
Wenn man an einen Süßwasserfisch denkt, der wirklich hässlich ist, dann wäre es bei mir als erstes der Riesengurami. Während Osphronemus laticlavius, der Rote Riesengurami noch sehr attraktiv ist, ist der normale Speisegurami nur ein großes pflanzenvernichtendes Ungetüm.
Malen wir die Sache nicht allzu schwarz. O. goramy ist sehr pflegeleicht und bereitet keine Probleme mit der Fütterung. Doch die Endgröße, das schnelle Wachstum und das nicht immer ganz gesellschaftsfähige Verhalten machen diesen Fisch nicht gerade zu einem sehr beliebten Pflegling. In Asien ist das jedoch völlig anders. Riesenguramis werden dort sehr gerne gehalten und xanthistische Farbmutationen werden besonders gerne "tatoowiert". Wer diese fragwürdige Fischbehandlung nicht kennt: Hierbei werden Fischen, meist mit besonders großen Schuppen, Farbstoffe gespritzt um so künstliche Musterungen zu erzeugen.
Sie sehen also: Der Größte aller Labyrinthfische hat es also nicht leicht. Umso schöner ist es, wenn sich Pfleger dieser Art finden könnten, die die Fische so mögen wie sie sind. Denn trotz ihres bescheidenen Äußeren... irgendwas haben sie dann doch... ;-)
| Wissenschaftl. Bezeichnung | Osphronemus goramy
Lacepède, 1801 | Wasserregion | |
| Synonyme | Osphromenus notatus, O. olfax, O. satyrus, O. gorami, O. gouramy, Trichopodus mentum... | Ernährung | Ausgesprochener Pflanzenfresser, der jedoch auch sämtliche andere Futtersorten von Mückenlarven über Sticks annimmt. |
| Deutsche Bezeichnung | Riesengurami, Speisegurami | Geschlechtsunterschiede | Nicht bekannt |
| Englischer Name | Giant gourami | Zucht | Wird in Asien im großen Stil nachgezogen. |
| Fundort | Südostasien; Sumatra, Borneo, Java, Thailand, Indonesien... | Temperatur | 22 - 30°C |
| Schutzstatus | Nicht geschützt | Wasseransprüche | Keine Ansprüche an die Wasserbeschaffenheit. |
| Größe | 70cm | Schwierigkeitsgrad | |
| Beckengröße |
| Preisklasse | |
Haltungsbedingungen
Aufgrund der zu erwartenden Endgröße und dem hochrückigen Aufbau der Fische ist natürlich ein großes und nicht zu flaches Becken nötig.
Auf Pflanzen kann verzichtet werden, da diese meist sehr schnell weggefressen werden. Auf pflanzliche Nahrung sollte jedoch nicht verzichtet werden.
Sozialverhalten / Vergesellschaftung
Kann unter Umständen recht territorial sein. Auch gegenüber Artgenossen. Es sollte daher genau beoabachtet werden, ob die Tiere sich nicht zu sehr stressen.
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