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Pantodon buchholzi ist ein hochspezialisierter Räuber, der sich in freier Wildbahn von Anflugnahrung ernährt. Die Beute scheint in erster Linie über die Wellen geortet zu werden, die entsteht wenn ein Insekt auf die Wasseroberfläche fällt und strampelt. Deswegen kann eine Schwimmpflanzendecke die Tiere bei der Jagd stark beeinträchtigen. Die Fische scheinen zwar gut zu sehen, jedoch dient dies wohl nur als Schutz vor Fressfeinden, oft schwimmen die Tiere an Insekten vorbei, die sich im Moment still verhalten.
Auf der Jagd, auf der Flucht und bei Kämpfen demonstrieren die Tiere eine große Sprungkraft, und sie können relativ leicht mehr als einen Meter weit springen, wobei ihre großen Brustflossen wie eine Art Tragfläche benutzt wird.
Pantodon buchholzi ist ein Stoßräuber, der oft in der Nähe von flutenden Wasserpflanzen oder ins Wasser hängenden Wurzeln darauf lauert, dass ein Insekt auf die Wasseroberfläche fällt. Die Tiere sind im allgemeinen nicht sonderlich aktiv, speziell wenn keine Oberflächenströmung herrscht.
Die Art ist extrem an die Wasseroberfläche gebunden. Dabei berühren die Brustflossenspitzen sowie der Rücken die Wasseroberfläche. Nahrung die sich unterhalb der Oberfläche befindet wird komplett ignoriert. Die Wasseroberfläche wird prinzipiell nicht verlassen, ausser das Tier ist auf der Flucht.
| Wissenschaftl. Bezeichnung | Pantodon buchholzi
Peters, 1877 | Wasserregion | |
| Synonyme | Keine | Ernährung | Ihrer natürlichen Nahrung entsprechend sollte man lebende Insekten verfüttern. Zwar akzeptieren sie auch an der Wasseroberfläche treibendes Futter wie gefriergetrocknete Gammarus, oder Frostfutter, jedoch werden diese nicht zielgerichtet gejagt, eher zieht das Tier aufgeregt Bahnen durchs Becken, und schnappt nach allem was ihm gegen das Maul schwimmt und gut riecht. Diese Methode der Nahrungsaufnahme ist jedoch meist recht ineffizient, und kann nur als Nebenfutterquelle angesehen werden. |
| Deutsche Bezeichnung | Schmetterlingsfisch | Geschlechtsunterschiede | Schwierig zu erkennen, ♂ mit stärker eingekerbter Afterflosse. |
| Englischer Name | African Butterflyfish | Zucht | Zucht bereits gelungen. |
| Fundort | West- und Zentralafrika; Nigeria, See Tschad, Kamerun, Ogowe-Becken, Becken des Kongos und oberer Sambesi-Fluss | Temperatur | 25 - 28°C |
| Schutzstatus | Nicht geschützt | Wasseransprüche | Keine Ansprüche an die Wasserbeschaffenheit, neutrale Werte und durchschnittlicher Nitratgehalt. |
| Größe | max. 15cm | Schwierigkeitsgrad | |
| Beckengröße |
| Preisklasse | |
Haltungsbedingungen
Einige gut im Becken verteilte flutende Pflanzen oder Wurzeln die bis an die Wasseroberfläche reichen als Lauerplatz, eine leichte Oberflächenströmung, freie Wasserflächen für die Jagd und vor allem eine Abwesenheit von hektischen, neugierigen Beifischen sind die Eckpunkte an denen sich die Beckeneinrichtung orientieren sollte.
Sozialverhalten / Vergesellschaftung
Die Tiere zeigen ein interessantes Sozialverhalten, und sollten in kleinen Gruppen gehalten werden. Auch Einzelhaltung ist möglich, eine Haltung von zwei Tieren ist jedoch oft schon schiefgegangen, und das unterlegene Tier wurde zu Tode gehetzt. Auf einer Grundfläche von 100x40cm kann bei richtiger Beckeneinrichtung eine Gruppe von vier bis fünf Tieren gehalten werden.
Gegenüber anderen Fischen sind die Tiere sehr friedlich. Sehr kleine Beifische werden dennoch als Beute angesehen.
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